Satzung

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein „Hundefreunde mit Herz e.V. Mitglied im BLV e.V. mit Sitz in Unkofen / Hohenthann ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Landshut eingetragen.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

1. Der Zweck des Vereins ist die wissenschaftliche Beobachtungen im Hundewesen und dies an dafür interessierte Institutionen weiterzugeben. Des Weiteren werden Hunde aller Rassen und Mischlinge für die Tätigkeiten im ehrenamtlichen Besuchsdienst in Senioren-, Kinder- und Behinderteneinrichtungen ausgebildet und eingesetzt.
2. Der Verein fördert die Ausbildung zum Begleithund und den Hundeführerschein.
3. Der Verein unterstützt alle Bestrebungen, die dem Umweltschutz, der menschlichen Naturverbundenheit und der Tierseuchenbekämpfung dienen.
4. Er ist politisch und konfessionell neutral und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der gültigen Bestimmungen.
5. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
6. Die Vereinsämter sind Ehrenämter.

Der Satzungszweck wird verwirkt durch

1. Die Förderung des Tierschutzes
2. Betreuung und Beratung in allen Hundefragen bezüglich Haltung , Behandlung und Erziehung.
3. Förderung der Beziehung Mensch – Hund
4. Durchführungen von Prüfungen für Begleithunde und dem Hundeführerschein.
5. Allgemeine Veranstaltungen die der Fortbildung von Hundebesitzern dienen.

§ 3 Vereinsordnung

1. Um einen ordnungsgemäßen Ablauf des Vereinsbetriebes zu sichern, können. Entsprechende Vereinsordnungen aufgestellt werden. Diese werden am schwarzen Brett ausgehängt.
2. Die Vereinsordnungen werden durch die Vorstandschaft aufgestellt.

§ 4 Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft ist jedem Hundehalter möglich, der Interesse an einem störungsfreien Übungs-
und Vereinsbetrieb hat und die Vereinsordnung(en) lt. Aushang anerkennt.

1. Mitglieder können alle natürlichen Personen werden. Die Anmeldung hat schriftlich zu erfolgen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des Erziehungsberechtigten erforderlich.
2. Die Aufnahme eines neuen Mitglieds bedarf der Genehmigung des Vorstandes. Die Aufnahme kann aus denselben Gründen die zu einem Ausschluss führen abgelehnt werden.
3. Der Austritt eines Mitglieds ist zum Schluss eines Vereinsjahres zulässig und hat durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand bis spätestens 30. September mit Wirkung zum Ende des Kalenderjahres zu erfolgen.

§ 5 Rechte der Mitglieder

1. Die Mitglieder haben das Recht, am Übungsbetrieb und an Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Außerhalb des regelmäßigen Übungsbetriebes darf die Einrichtung des Vereins auch zum privaten Üben oder für Spieltreffs einzelner Hunde durch Vereinsmitglieder benutzt werden.

2. Das Recht ruht, solange sich das Mitglied mit der Beitragszahlung im Rückstand befindet.

§ 6 Pflichten der Mitglieder

1. Die Satzung, eventuelle Vereinsordnung(en) und die Beschlüsse der Mitgliederver-
sammlung zu beachten.
2. Den Jahresbeitrag zu bezahlen.
3. Das Vereinseigentum zu schonen.
2. Eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung abzuschließen, sowie ihren Hund
ordnungsgemäß schutzimpfen zu lassen und regelmäßig zu entwurmen.
3. Ihre Hunde in jeder Hinsicht verantwortungsbewusst zu behandeln und für einen artgerechten und pfleglichen Umgang mit dem Tier zu sorgen.

§ 7 Verlust der Mitgliedschaft

1. Durch den Tod des Mitglieds.
2. Durch ordnungsgemäße Kündigung des Mitglieds.
3. Durch Ausschluss.
Dieser erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, bei großer Verletzung von Sitte und Anstand, bei Schädigung des Ansehens und Interesse des Vereins oder bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Der Betroffene hat das Recht, vom Vorstand angehört zu werden. Er kann auch eine Überprüfung des Vorstandsbeschlusses durch die
Mitgliederversammlung verlangen.
4. Eine Streichung der Mitgliedschaft ist auch möglich, wenn das Mitglied trotz mehrmaliger
schriftlicher Mahnung in vierwöchigem Abstand durch den Vorstand mit der Zahlung des
Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist.

§ 8 Mitgliedsbeiträge

1. Die Vorstandschaft legt den Jahresbeitrag und die einmalige Aufnahmegebühr fest. In
diesem Beitrag müssen die Beiträge an den jeweils übergeordneten Verband und seine
Gliederungen enthalten sein.
2. Die Bezahlung der Beiträge und der einmaligen Aufnahmegebühr erfolgt bei allen
Mitgliedern per Bankeinzug im ersten Quartal des Jahres.

§ 9 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. der Vorstand
2. der Ausschuss
3. die Mitgliederversammlung
4. der Vorstand und der Ausschuss bilden gemeinsam die Vorstandschaft

§ 10 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

1. dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden
2. dem 1. Kassier
3. dem 1. Schriftführer

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. und dem 2. Vorsitzenden. Jedes Vorstandsmitglied im Sinne des § 26 BGB hat Einzelvertretungsmacht.

Der Ausschuss besteht aus:

1. dem geschäftsführenden Vorstand i. S. d. § 10 Abs. 1
2. dem Platz- bzw. Gerätewart
3. bis zu 2. Beisitzern, denen Sachaufgaben übertragen werden können
4. dem 2. Kassier
5. dem 2. Schriftführer

soweit diese von der Mitgliederversammlung gewählt wurden.

§ 11 Amtsdauer

Der Vorstand und der Ausschuss werden für eine Amtsdauer von 2 Jahren in der Jahreshauptversammlung gewählt

Eine Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstand im Laufe des Geschäftsjahres aus, wird ein Ersatzmitglied kommissarisch vom Vorstand bis zur nächsten Jahreshauptversammlung eingesetzt.

Die Tätigkeit des Vorstandes und des Ausschusses ist eine ehrenamtliche.

§ 12 Beschlüsse

Der Vorstand und der Ausschuss tagen zusammen nach Bedarf. Über jede Versammlung ist vom Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen. Beschlüsse werden durch Stimmmehrheit gefasst. Bei Stimmgleichheit gilt der Beschluss als abgelehnt.

§ 13 Kassenprüfer

Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt für die Amtsdauer von 2 Jahren bis zu 2 Kassenprüfer.

Die Kassenprüfer haben jederzeit das Recht, die Kasse zu überprüfen. Sie sind verpflichtet, am Ende des Geschäftsjahres eine Kassenprüfung vorzunehmen und ihren Prüfungsbericht der Jahresmitgliederversammlung vorzulegen.

§ 14 Mitgliederversammlung

Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie ist in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden zu leiten. Bei dessen Verhinderung leitet die Versammlung der 2. Vorsitzende.

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Quartal statt. Der 1.
Vorsitzende lädt dazu alle Mitglieder mit einer Frist von 2 Wochen unter Angabe der
Tagesordnung schriftlich per E-Mail ein.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist mit gleicher Frist unter Bekanntgabe der
Tagesordnungspunkte einzuberufen, wenn dies die Vorstandschaft beschließt oder zwei
Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Tagesordnungspunkte verlangt.
3. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. In der
Mitgliederversammlung entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder.
4. Die Tagesordnung muss enthalten:
a) Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung
b) Jahresbericht des Vorstandes
c) Bericht des Kassier
d) Entlastung des Vorstandes
e) Fällige Neuwahlen des Vorstandes und des Ausschusses
f) Informationen über den Jahresbeitrag und die einmalige Aufnahmegebühr
g) Verschiedenes
5. Über die Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleister und dem Schriftführer unterschrieben.

§ 15 Vereinsmittel

Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Vereinszwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

§ 16 Vereinsvermögen

Das Vermögen des Vereins muss bei einer öffentlichen und mündelsicheren Bank angelegt werden. Es ist jedoch dem Kassier gestattet, einen angemessenen Barbetrag zur Bestreitung der laufenden Ausgaben in der Kasse zu führen.

§ 17 Vergütungen

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 18 Rechtsstreitigkeiten

Für Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Verein und einzelnen Mitgliedern, sowie der Mitglieder untereinander ist das Amtsgericht oder Landgericht zuständig, in dessen Bezirk der Verein seinen Sitz hat. Übergeordnete Organe des jeweils übergeordneten Verbandes sind für solche Vereinsangelegenheiten nicht zuständig.

§ 19 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur eine Hauptversammlung beschließen, die mit einer Frist von mindestens 4 Wochen zu diesem Zweck einberufen worden ist. Die Auflösung kann nur mit Vier-Fünftel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Sofern die Hauptversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, werden der 1. und 2.
Vorsitzende vertretungsberechtigte Liquidatoren.
2. Nach der Abwicklung fällt das noch vorhandene Restvermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die im Sinne des Tierschutzes tätig ist, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

§ 20 Satzungsänderung

Über Satzungsänderungen und die Änderung des Vereinszwecks entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge hierzu sind den stimmberechtigten Mitgliedern einen Monat vor Sitzung der Mitgliederversammlung schriftlich zuzuleiten.

Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von Drei-Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

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